Auch an diesem Sonntag, den 30. März 2025, konnte die erste Mannschaft im Heimspiel gegen die Schachfreunde aus Nienberge keinen Erfolg erzielen.
Die erste Verlustpartie hatte ich selbst, vorgerückt an das zweite Brett, zu vermelden. Nach einer von beiden Seiten fragwürdig gespielten Eröffnung erhoffte ich mehr von einer von mir gewählten Variante, übersah ich den Verlust eines weiteren Bauern, was gleichzeitig die Kompensation für den ersten vollkommen zunichte machte. So war nach knapp über 10 Zügen schon Hopfen und Malz verloren.
Sowohl 8. Sb3 als auch 8. fxe4 wären vorteilhaft gewesen. Ich entschied mich für 8. bxc3? Sxc3 9. Db3. Dies erbrachte aber nicht die erhoffte Kompensation
Jan Lucas mit erfolgreichem Turm-Manöver zum Sieg
Marius konnte am vierten Brett früh im Kampf ein remis erzielen. Auch Jörg am Brett dahinter – durch den Ausfall von Mathias nun zum 7. Mal mit schwarz – konnte einen halben Punkt sichern. Jan Lucas und sein Gegner an Brett 6 lieferten sich nach bereits spannender Eröffnung (Sizilianisch Alapin mit Abtausch der beiden weißen Läufer und jeweils eines Springers) einen taktischen Kampf im Zentrum, aus dem Jan Lucas etwas besser herauskam. Sein Gegner versuchte noch etwas mehr herauszuholen, im Endspiel mit je zwei Türmen hatte Jan Lucas mit seinem Freibauern allerdings die Nase vorn und konnte zuletzt durch die Drohung 36. Tf8! (s. Abb.) das Spiel für sich entscheiden. 2 – 2 der Zwischenstand.
Maurice hatte nicht das erhoffte Spiel auf das Brett bringen können und war am Ende auch mit einem Remis zufrieden. Benjamin – auch in dieser Partie wieder in Zeitnot – machte leider auch Fehler im Spiel; diese konnten vom Gegner bestraft werden und so verlor er die Partie.
Andreas, der als Ersatzmann ans achte Brett eingesprungen ist, konnte sich lange Zeit gut halten, kam gut aus der Eröffnung heraus. Eventuell hätte er im Mittelspiel sogar einen Vorteil erzielen können. Nach und nach spielte sich sein zahlenmäßig überlegener Gegner allerdings zum Vorteil und konnte letztlich eine Qualität gewinnen. Dieser Vorteil konnte noch weiter ausgebaut werden und Andreas musste sich geschlagen geben. Die letzte Partie spielte nun Helmut zum Stand 3 – 4 für die Gäste aus Nienberge. In einem langen Endspiel mit jeweils einer Dame, Bauern und einem Läufer für Helmuts Gegner ging es um das Erzielen eines Remis. Dieses war allerdings nicht durch Dauerschach oder etwaige Raffinessen zu erzielen. Der Materialvorteil reichte Helmuts Gegner aus, um die Partie für sich zu entscheiden. Endstand 3 – 5.
Tim